- ATTS - Advanced Telescope Tracking System

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ATTS

Hochauflösende Achs-Encoder (Winkelgeber) an beiden Montierungsachsen

Warum Encoder (Winkelgeber)

ATTS verwendet hochauflösende Encoder an beiden Montierungsachsen.

Durch die verwendeten hochauflösenden Encoder an beiden Montierungsachsen ist die tatsächliche Ausrichtung der Montierung jederzeit mit einer theoretischen Genauigkeit von 0,01(!) Bogensekunden bekannt. Auch dann, wenn die Montierung mittels Handbox oder durch einen externen Steuerbefehl bewegt wird.






Die Winkelgeber sind mit Referenzmarken zur Absolutpositionierung ausgestattet. ATTS erkennt durch Auswerten dieser Refernzmarken unmittelbar beim Start nach einer kurzen vollautomatischen Referenzfahrt wie das Teleskop orientiert ist. Eine Referenzierung am Stern ist nicht notwendig.
Encoder werden zum Schutz gegen Verschmutzung in einem Gehäuse gekapselt











Encoder versus PEC

ATTS ist keine Periodic Error Correction (PEC)!

PEC korrigiert mit mäßiger Genauigkeit ausschließlich periodische Fehler der Antriebsschnecke, nicht aber irgendwelche nichtperiodische Fehler wie beispielsweise Zahnflankenfehler des Schneckenrades, Auslenkungen durch anhaftenden Schmutz etc.
PEC-Korrekturdaten werden weiters unbenutzbar, sobald die während des Trainings gegebene Stellung der Motorachse zum Getriebe verändert wird (z.B. durch Schrittverluste des Schrittmotors). PEC muß dann jedes Mal neu trainiert werden.
Im Gegensatz zu PEC benötigen die Encoder an den Montierungsachsen kein Training und arbeiten unabhängig von der Art des Fehlers.


Diverse periodische und nichtperiodische Fehler der Montierung werden erfaßt und unmittelbar ausgeregelt
 
  • Getriebespiel
  • Schneckenfehler (periodisch/nichtperiodisch)
  • Fehler des Scheckenrades (periodisch/nichtperiodisch)
  • Fehler von Reibradsystemen (periodisch/nichtperiodisch)
  • Reibrad-Schlupf
  • Schrittverluste des Schrittmotors

Keiner dieser Fehler kann somit die Kalibrierung eines Pointingmodelles überlagern und verfälschen (wie dies bei Steuerungskonzepten ohne hochauflösende Achsencoder zwangsläufig der Fall ist).
Die Encoder sitzen nicht, wie so oft, auf Motorwellen oder nehmen über Zwischengetriebe die Achsbewegungen ab, sondern befinden sich direkt an den Montierungsachsen.

» Jede Bewegung der Achsen wird unmittelbar und unverfälscht registriet und im Fehlerausgleich berücksichtigt.


Korrektur nicht ganzzahliger Untersetzungsverhältnisse

Mit 'herkömmlichen' Teleskopsteuerungen nur schwer parametrierbare nicht ganzzahlige Untersetzungsverhältnisse (z.B. bei Reibradantrieben) spielen keine Rolle mehr. Daraus resultierende Fehler werden ausgeregelt.


Vorteile gegenüber einem Autoguider

  • Kein Leitstern notwendig
  • Kein Leitstern kann verloren gehen - z.B. durch Wind, kurzfristig durchziehende Bewölkung, Anstoßen an der Montierung und sonstige externe Ursachen.
  • Keine Beeinflussung durch starkes Seeing. Die Montierung folgt konsequent der berechneten Bahn und läuft keinem durch Seeing umhertaumelnden Leitstern hinterher.
 
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